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Samstag,
12.09.09, Etappe 8 Schlanders
– Latsch, 29 km, 1817 HM |
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Die letzte Etappe! Heute wollte ich – natürlich ohne meine Arbeit als Vorläufer zu vernachlässigen – selbst mal richtig flott die gesamte Distanz zurücklegen. Christoph übernahm die Vorläuferarbeit bereits ab der ersten Verpflegung auf der Göflaner Alm. Bis dorthin führte der Weg teils über Straßen, Wiesen und Waldwegen. Den Startort Schlanders hatte man, wenn man sich umdrehte eigentlich ständig im Blick. Nach ca. einer Stunde war ich bei Bernd der gerade damit beschäftigt war zum letzten Mal seinen „Food Stopp“ aufzubauen. Von nun an konnte ich etwas mehr Gas geben. Auf halbem Weg zur Göflaner Scharte holte ich Christoph ein. Plötzlich einsetzender Regen zwang mich doch lieber etwas langsamer zu machen. Mit dem Überschreiten der Scharte endete der Regen so schnell wie er gekommen ist. Es eröffnete sich ein schöner Blick ins Martelltal an dessen Ende sich der Einstieg ins Ortlergebiet befindet. Auf dem Marteller Höhenweg zog sich nun der Weg hoch oben zwischen Martelltal und Etschtal direkt in Richtung Latsch. Start- und Zielort waren mit einem Blick zu erfassen. Zum ersten Mal traute ich es mir und meinem Fuß zu, mit richtig Tempo bergab zu laufen. Als der Pfad auf die Forststraße wechselte, von wo aus immer noch 1000 Meter in Abstieg zurückzulegen waren, beschleunigte ich teilweise auf ein Tempo von 2:48 min/km. Oberhalb von Morter wurde der Weg dann wieder flacher und zog sich am Waal entlang, überquerte schließlich die Straße nach Martell und zog sich wieder leicht bergan, vorbei an Schloss Montani und Ruine Untermontani, bevor er auf einen Fahrweg durch die Apfelplantagen von Latsch einbog. Von hier aus waren es noch knappe 3 km die ich und später die Athleten des Transalpine-Runs zurückzulegen hatten. Ich gab nochmal alles während die meisten Läufer hier sicher einfach nur die letzten relativ flachen Kilometer genossen haben dürften um dann völlig euphorisch und emotional nach bewältigten 240 km im Zielort einzulaufen. Meine Uhr zeigte am Ende 3:16 Std. damit war ich eine halbe Stunde langsamer als die in einer anderen Liga laufenden Tom Owens
und Andrew Symonds aus Schottland, welche die 8 Etappen in neuer Rekordzeit
bewältigten. |
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