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Stadtlauf Nürnberg am 03.10.2009
Strecken: 6 km, 10 km, Halbmarathon & Kinder- und Bambiniläufe
Durchgehend asphaltiert durch die Nürnberger Innenstadt und am Wöhrder See |
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Traditionell fand am Tag der Deutschen Einheit der
Nürnberger Stadtlauf statt. Bei herrlichstem Wetter trafen sich 7.500
Teilnehmer die an den verschiedenen Strecken von 6 bis 21,1 km sowie den Kinder-
und Bambiniläufen teilnahmen. Das relativ hohe Startgeld, bis zu 24 Euro ab
zwei Monate vorm Start (6 – 21 km), scheint die "Laufwütigen“ also nicht
abzuschrecken. Auch nicht, dass man verpflichtet ist, mit dem inkludierten
adidas-Funktionsshirt als Werbetafel für die 16 (!) Partner des Hauptsponsors
Sport-Scheck seinen Wettkampf zu bestreiten. Immerhin haben Kinder bis 12 Jahre
kostfreie Startberechtigung. Ich war für den Halbmarathon gemeldet. Leider stellte
sich in der laufenden Woche heraus, dass meine Schmerzen in der Leiste von
einer heftigen Entzündung in der Beckengegend herrühren. Fazit: Sofortige
Trainingspause! Daran hielt ich mich dann auch – kein Training mehr nur noch
dieser eine Wettkampf! Um 13:30 Uhr fiel der Startschuss zum Halbmarathon.
Von der Oper ging es in Richtung Bahnhof, links ab in Richtung Wöhrder Wiese,
diese entlang zum Wöhrder See welcher auf der Dr.-Gustav-Heinemann-Straße überquert
wurde, auf der anderen Seite wieder zurück, Insel Schütt, kurzer Anstieg in der
Nonnengasse, durch die Einkaufsstraßen von Nürnberg (Karolinenstraße, Breite
Gasse) in die Vordere Sterngasse, rechts an der Frauentormauer entlang,
180-Grad-Kehre auf dem Frauentorgraben zurück zum Start-, Zielbereich. Auf der
zweiten Runde waren noch zwei Haken zu laufen, damit die 21,1 km voll wurden.
Einen Kilometer nach dem Start hatte sich das Feld
sortiert. Bis dahin liefen noch der ein oder andere „Sprinter“ vorne weg um
sich die besten Bilder zu sichern, die vom Führungsfahrzeug aus geschossen
wurden und spätestens kurz vorm Wöhrder See fiel auch der Letzte, der ein zu
hohes Anfangstempo gewählt hatte, zurück. Bereits beim Eingang zum
Prinzregentenufer übernahm ich die Führung vor Hannes Schmidt und Stephan
Gunzelmann. Bis km 4 konnten wir uns mit dem gelaufenen 3:25er Schnitt auch
schon gut absetzen. Hier nun setzte sich Stephan vor mich. Den für den LAC
Quelle Fürth laufenden Physiotherapeut, welchen ich bei unserem letzten
Zusammentreffen beim Marathon in Kassel acht Minuten hinter mir lassen konnte,
lies ich ein Stück weit wegziehen da ich mich einigermaßen an meine Zeitvorgabe
von 3:33 min/km halten wollte. Im Laufe der nächsten Kilometer konnte ich mich
dann von Hannes absetzen. Der Vorsprung, den sich Stephan herausgelaufen
hat, blieb schon bald gleichmäßig bei 26 – 28 sec. wie mir vom Streckenrand
berichtet wurde. Bei Kilometer neun schloss, der Österreicher, Benjamin Griell
auf mich auf, nachdem ich beim Laufen durch die Fußgängerzone wohl etwas „gebummelt“
habe. Wie sich nach dem Rennen herausstellte, erging es Stephan zu diesem
Zeitpunkt genauso, so dass ich diese Chance eigentlich hätte nutzen müssen um
wieder zu ihn aufzuschließen.
Benjamin blieb von nun an immer direkt hinter mir. Lediglich
in den windanfälligen Streckenabschnitten hätte ich mir gewünscht auch mal in
seinem Windschatten laufen zu können, ansonsten kam ich mit dieser Situation
ganz gut zurecht. Auch in der zweiten Runde veränderte sich nichts am
Abstand zwischen uns und Stephan. Erst zum Ende konnten wir ein wenig
aufschließen und verringerten den Abstand bis zum Anstieg in der Nonnengasse. Hier
zog nun Benjamin an mir vorbei, ermutigte mich aber noch dranzubleiben. Aus
irgendwelchen Gründen konnte ich mich hierzu leider nicht mehr motivieren.
Relativ schnell entstand eine Lücke zwischen uns, die ich erst 800 Meter vorm
Ziel konstant halten konnte. Doch da war das
Rennen bereits gelaufen. Um 10 Sekunden verpasste ich mein Ziel eine 1:14:xx zu
laufen und beendete als Gesamtdritter von 2240 Finishern in 1:15:09 Std den
Nürnberger Stadtlauf.
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Die Ergebnisse des Stadtlaufes hier Die Strecke zum Nachlaufen hier |