Rennsteiglauf
pure-run.de von und mit Carsten Stegner
     

 

Crosslauf der FT Schney

am 08.03.2009

 

Strecken: 4.000 - 8.000 m + Jugend, Schüler und Kinderläufe

 

Forststraße mit Steigungen - Wendestrecke

 

Umkleiden und Duschen in der Turnhalle der FT Schney (ca. 1,5 km vom Start/Ziel entfernt)

Runner
Runner
Runner
Runner
Runner
Runner
Runner
Runner

 

 

Noch am Vorabend des Wettkampftages war ich mir noch nicht sicher an welchem Rennen ich teilnehmen sollte. Zur Auswahl standen der Rothseelauf und der Crosslauf der FT Schney (Lichtenfels). Ich entschied mich für den Lauf in meiner alten Heimat, da mit diesem Lauf einige Erinnerungen verbunden sind und die 30. Auflage des "Laufes um die kleine Aßlitz" schon Grund genug sein sollte, dem Ausrichter Karl-Heinz Lausberg die Ehre zu geben.

Von den angebotenen fünf Läufen (Nordic Walker, Schüler, Jugend + Damen, Herren Mittel- und Langstrecke) entschied ich mich für die Langstrecke. Da die ursprüngliche Strecke nicht zu belaufen war, wurde auf die Ersatzstrecke gewechselt. Auch auf dieser war K.-H. Lausberg mit seinen Helfern schon Tage zuvor gefordert, diese vom Eis zu befreien um für einen ungehinderten Wettkampf zu sorgen. Anstatt Runden zu laufen, begaben sich die Athleten somit auf eine Wendestrecke von 4 km bzw. 8 km (Mittel- und Langstrecke).

  Mittelstreckensieger Valentin Schumann mit seinem Trainer Kurt Herbicht (Mitte und rechts)
     
Start zu Langstrecke  

Im Gegensatz zum Stadioncross in München kamen Nicole und ich diesmal für den Start der Langstrecke rechtzeitig an, kurzfristig entschied ich mich jedoch zusätzlich noch die Mittelstrecke zu laufen. Immerhin waren noch 5 Minuten Zeit (und wie man einen Wettkampf ohne warm-up bestreitet, war mir ja von vor drei Wochen bekannt...) Nach der unproblematischen Nachmeldung stand ich bereits am Start des mit nur 5 Teilnehmern leider sehr schwach besetzten Laufes über 4 km.

Nach einem zunächst relativ gemütlichen Anfangstempo erhöhte der Lichtenfelser Valentin Schumann (ein Schützling meines ehemaligen Trainers Kurt Herbicht) dieses am ersten Anstieg. Nach der Tempoverschärfung rissen wir bereits eine kleine Lücke zum Dritten, Stefan Schwager. Leider ging ich fälschlicher Weise davon aus, noch eine kleine Runde laufen zu müssen. Deshalb beging ich den Fehler mich wegen dieser Unwissenheit auf einem (unvorbereiteten) Zielspurt einlassen zu müssen. Dieser ging dann dementsprechend auch an den 14 Jahre jüngeren Valentin, welcher 3 Sekunden vor mir die Ziellinie überquerte. In Hinsicht auf die noch bevorstehende Langstrecke war es wohl auch besser nicht zu übersäuern...

Nach dem Auslaufen und zugleich Einlaufen, einem Ultra Sport Refresher und ein paar Schlücken Ultra Sport Buffer (oder wie verhält man sich sonst nach und zugleich vor einem Wettkampf? ;-) ) stand ich 45 Minuten später wieder am Start.

     

Das Feld der Langstrecke war dann auch stärker besetzt als das zuvor. Nach Jahren des Teilnehmerrückgangs konnte K.-H. Lausberg dieses Jahr wieder eine kleine Steigerung verbuchen. Der Tags zuvor stattgefundene Lauf in Coburg sorgte jedoch sicher dafür, dass kein Teilnehmerrekord aufgestellt werden konnte.

Nach dem Start schlug ich ein gleichmäßiges Tempo an. Es kam sehr schnell zu einer kleinen Gruppenbildung von vier Läufern. Der Triathlet des VfL Wolfsburg, Johannes-Nils Walther startete mit einem relativ hohen Tempo und machte schon nach wenigen Metern eine größere Lücke zu unserer Gruppe auf. Noch im ersten Anstieg forcierte ich das Tempo und schloss auf J.-N. auf. Nach einer weiteren Tempoverschärfung zog ich an ihm vorbei. Johannes-Nils ging zunächst noch mit, riss dann aber nach ca. 3 km ab. An der zweiten Wende im Start/Zielbereich hatte ich schließlich einen beruhigenden Vorsprung den ich im zweiten Teilstück der Strecke noch auf 1:34 min ausbauen konnte.

Für uns Athleten war es zwar kein besonders gutes Wetter, für die Zuschauer allerdings war die feuchte Kälte eine kleine Herausforderung. Glücklicherweise sind wir aber alle vom Regen verschont geblieben, der erst zur Siegerehrung einsetzte. Diese verzögerte sich leider aufgrund EDV-Problemen, sodass der ein oder andere Teilnehmer vorzeitig abbrach um zumindest noch einem gemütlichen "Sonntag-Spätnachmittag" auf der Couch verbringen zu können.

Abgesehen von den kleinen Pannen zur Siegerehrung war es eine schöne Veranstaltung und so wünsche ich Karl-Heinz Lausberg, der übrigens trotz des Organisationsstress in seiner Klasse M65 den zweiten Platz belegte, noch viele weitere Jubiläen dieses Laufes!

Homepage des Veranstalters und Ergebnisse hier

  Kurzer Plausch mit Ausrichter Karl-Heinz Lausberg