Rennsteiglauf
pure-run.de von und mit Carsten Stegner
     

 

Crosslauf der LG Eckental

am 01.02.2009 (Mittelfränkische Meisterschaften)

Strecken: 3.890 / 6.350 m + Schüler und Kinderläufe

Rasenflächen, Wald- und Wiesenwege

Umkleiden und Parkplätze im Start-/Zielbereich

Runner
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Der Crosslauf der LG Eckental sollte für mich ein Test für den bevorstehenden Stadioncross in München sein. Auf der für mich ungewohnt kurzen Strecke hieß dies, dass ich von Anfang an alles geben müsse. Da die LG Eckental mit diesem Crosslauf die mittelfränkischen Meisterschaften ausrichtete, musste man sich auf ein starkes Teilnehmerfeld einstellen.

So war es dann auch. Beim Hauptlauf der Herren über 6350 Meter waren über 80 Teilnehmer am Start. Das Feld hatte aber nicht nur Quantität sondern auch eine besondere Qualität. So reicht wohl eine Hand alleine nicht um die Athleten zu zählen, die eine 10-km-Zeit von um die 32 Minuten laufen können.

Nach dem Startschuss hieß es für mich erst mal eine gute Position zu finden, was bei dem hohen Anfangstempo (zumindest für mich) gar nicht so einfach war. Schnell bildeten sich im vorderen Bereich zwei Gruppen. Gemeinsam mit Lukas Storath "gesellte" ich mich in die zweite Gruppe und nach der ersten kurzen Einführungsrunde hatten wir unser Tempo gefunden.

  Start des Hauptlaufes
     

Entmutigt kurz nach dem Sturz

 

Das Leiden hat einen Namen

 

Es waren insgesamt fünf Runden zu laufen, wobei die erste Runde, vom Start weg nach links über eine Wiese anschließend einem Feldweg zurück zum Start-/Zielbereich führte, etwas kürzer als die restlichen Runden war. Diese führten nach Durchlauf des Zielbereichs nach rechts in ein Waldstück. Nach einer sehr engen Kurve, die bei dem relativ weichen Untergrund sehr vorsichtig zu nehmen war, führte die Strecke kurz steil hinunter über einen kleinen Bachlauf (mit extra provisorisch errichteter Holzbrücke) und wieder hinauf, über einen weichen Waldweg auf eine Schotterstraße zurück zum Ausgangspunkt.

Der Veranstalter hatte Tags zuvor alle Hände voll zu tun, die Strecke leicht abzuändern, da plötzlich Eis einige Stellen unpassierbar machten. Die zum Teil engen Kurven wurden vom Eis befreit, so dass man gefahrlos die Runden belaufen konnte. Außerdem handelte es sich ja schließlich um einen Crosslauf - bei welchem man sich auf die ein oder andere "Unebenheit" einstellen muss.

Auf der Strecke ist es nicht unbedingt nötig Spike zu tragen, sie sind aber auch nicht hinderlich. Ein guter Cross- oder leichter Trailschuh sollte es aber schon sein.

     

Nachdem wir im gleichmäßigen aber sehr flotten Tempo in einer Gruppe von  5 oder 6 Läufern unterwegs waren, passierte mir in der zweiten großen Runde das Missgeschick. Kurz vorm überqueren des Bachlaufes stürzte ich. Da es genau an der Stelle war wo es recht steil hinunter ging, hatte mein Oberkörper eine umso längeren Weg bis zum Aufprall zurückzulegen... :-(  Kurz gesagt, mich schüttelte es ganz schön durch und die Luft blieb mir weg. Dazu schlug ich mir mein rechtes Knie etwas auf, was mich aber im Rennen weniger belastete als die Schmerzen in meiner Schulter.

Beim Sturz überholte mich Martin Militzke vom TV 1848 Coburg und brachte gleich ca. 5 Meter Abstand zwischen uns. Bei dem Tempo war es physisch und sicher auch psychisch für mich unmöglich die Lücke zu schließen. So lief ich meine eigenes Tempo weiter und hoffte auf "baldigen Besuch" von hinten um gemeinsam wieder an die Gruppe heran zulaufen. Der "Besuch" ließ zunächst auf sich warten und als er kam war ich ein weiteres Mal nicht in der Lage das Tempo mitzugehen.

So lief ich als Gesamt 14. und immerhin 3. in meiner AK ins Ziel.

Lukas Storath wurde in diesem Feld hervorragender Gesamt 8.; Gewinner war Christian Dirscherl vor Simon Schwarz und Johannes Ruppert.

Homepage des Veranstalters und Ergebnisse hier

  Gesamtsieger Christian Dirscherl